Devils Head

Soviele Haare im Gesicht – Nur was mache ich jetzt damit?

Jeder Mann hat so sein ganz eigenes Prinzip seinen Bartwuchs zu bändigen. Seit jeher frisieren sich Männer ihr markantes Überbleibsel der Evolution. Die gängigsten Varianten haben wir noch mal für euch zusammengestellt:

Der Vollbart

Der Vollbart liegt seit geraumer Zeit wieder voll im Trend. Was sich in den 70er Jahren bereits an großer Beliebtheit erfreute, ist nun modisch wieder auf dem Vormarsch. Ganz besonders junge Männer zeigen immer mehr Mut zum Vollbart und tragen stolz ihre haarige Pracht zur Schau. Doch nicht jeder kann einen Vollbart tragen. Männer, welche unter ungleichmäßigem Bartwuchs leiden sollten diesen nicht heranzüchten. Das sieht recht schnell ungepflegt aus und gibt das Erscheinungsbild eines Waldschrats wieder. Auch wer ungern Zeit vor dem Spiegel verbringt, sollte sich darüber im Klaren sein, dass ein schöner Vollbart ausreichend Pflege benötigt, was unter Umständen recht zeitintensiv sein kann. Er muss nicht nur täglich gewaschen werden, auch die Anwendung von diversen Pflegeprodukten ist je nach Haartyp notwendig, um ein optimales Ergebnis zu erzielen. Am besten eignet sich Seidenöl, um den Bart weiche und geschmeidig zu machen. Ist eine gewisse Länge erreicht, lohnt es sich, den Bart regelmäßig zu kämmen.

Ansonsten wird er schnell filzig, was nicht nur unschön aussieht, sondern auch schnell zu Hautreizungen führen kann. Fetthaltige Cremes und Lotion sollten gemieden werden. Sie verkleben den Vollbart. Die besten Ergebnisse, den Bart in seiner vollen Pracht und gleichmäßiger Form zu erhalten, erzielt man, wenn die Formung des Bartes mit einem Rasiermesser erfolgt. Nach ca. 10 bis 14 Tagen ohne jegliche Rasur, ist ein Besuch bei einem Barbier der alten Schule zu empfehlen. Dieser ist geübt im Umgang mit dem Rasiermesser und trimmt den Vollbart in eine perfekte Form, welche zu Hause leicht nachzurasieren ist. Zum Bürsten und Kämmen des Vollbartes sollte unbedingt separates Handwerkszeug benutzt werden. Die Kopfhaare haben eine feinere Struktur als Barthaare und benötigen weniger feine Kämme und Bürsten. Hier noch ein paar Videotipps:

 

Der 3-Tage-Bart

In den 80er Jahren galt der 3-Tage-Bart als ungepflegt und unordentlich. Ein Mann von Welt hatte entweder einen gepflegten und schön geformten Bart oder war gänzlich glatt rasiert. Mittlerweile hat sich der 3-Tage-Bart jedoch als modisches Erscheinungsbild durchgesetzt und gilt besonders bei Frauen als attraktiv und sexy. Weiche Gesichtszüge, das sogenannte Babyface erhält durch die Stoppeln ein männlicheres und maskulines Aussehen. Entgegen seines Namens ist die tatsächliche Wachstumsdauer des 3-Tage-Bartes unterschiedlich. Alles was zwischen 0,4 und 5 mm Haarlänge ist, geht als 3-Tage-Bart durch. Diese Art der Gesichtsbehaarung birgt einige Vorteile. Wer morgens keine Zeit hat, sich seiner täglichen Rasur zu unterziehen, fährt mit einem 3-Tage-Bart bestens. Auch Männer mit empfindlicher Haut, welche bei der Rasur gerne mit Pickeln und Rötungen reagiert, lassen gerne für ein paar Tage die Rasur aus, um die Haut zu schonen. Doch nicht jedem Mann stehen die Stoppeln an Kinn und Wangen. Wer aufgrund erblicher Veranlagung nur spärlichen Bartwuchs bzw. nur einen weichen Flaum zu verzeichnen hat, sollte sich www.bartwuchs.eu doch eher für die tägliche Rasur entscheiden, da dies einfach ein gepflegteres Erscheinungsbild ergibt.

Wer den 3-Tage-Bart als dauerhafte Lösung für sich entschieden hat, kommt um ein Minimum an Pflege und Zeitaufwand nicht herum. Auch die Pflege der Gesichtshaut sollte dabei nicht außer Acht gelassen werden. Eine gründliche Reinigung vor der Rasur entfernt abgestorbene Hautzellen und erleichtert das Rasieren. Am besten eignet sich für die Stutzung und Formgebung des Bartes eine elektrische Haarschneidemaschine oder ein spezieller 3-Tage-Bart Trimmer. Dieser besitzt verschiedene Stufen der Einstellung für die Haarlängen und ist speziell für die männliche Gesichtsform entwickelt. Ein weiterer Vorteil dieses Trimmers ist die Möglichkeit Konturen in Form zu bringen oder sogar unterschiedliche Muster oder scharfe Kanten in den Bart einzubringen.

Der gute alte Schnauzbart

schnauzbartFür den Schnauzbart gibt es unendlich viele Ausdrücke: Schnäuzer, Schnurrbart, Moustaches oder auch umgangssprachlich Rotzbremse und Respektbalken. Ebenso individuell und verschieden sind die Längen und Formen eines Schnäuzers. Ob kurz oder lang, breit oder hauchdünn, verbunden mit einem schön geformten 3-Tage-Bart oder mit langen gezwirbelten Enden. Der Phantasie sind hier kaum Grenzen gesetzt und Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden. Auch der Schnauzbart muss gepflegt und regelmäßig in Form gebracht werden. Da die Gesichtsbehaarung nie gleichmäßig wächst, muss auch der Schnäuzer alle paar Tage gekürzt werden. Am besten eignet sich dafür eine elektrische Haarschneidemaschine oder eine spezielle Bartschere. Wichtig ist auch, dass der Bart im trockenen Zustand beschnitten wird, da nasse Barthaare eine andere Länge aufweisen und sich eventuell unterschiedlich kräuseln oder legen, als wenn sie trocken sind. Herkömmliches Haarshampoo reicht für die tägliche Wäsche des Bartes aus. Seidenöl oder Klettenwurzelöl lassen störrische und dicke Haarstrukturen weicher und geschmeidiger werden und stören so weniger beim Küssen.

Auch der Geheimtip der Verwendung einer Haarkur kann wahre Wunder bewirken. Große Schnurrbärte, welche mit aller Kunst gezwirbelt von den Wangen abstehen sieht man heute nur noch sehr selten. Wenn überhaupt wird ein Zwirbelbart eher von älteren Männern getragen. Diese Art des Schnäuzers benötigt besonders viel Aufmerksamkeit und ist sehr zeitintensiv. Das tägliche Kämmen und Formen des Bartes ist besonders wichtig. Zum einen das die länger gewordenen Barthaare nicht ständig im Mund stören, und zum anderen um eine dauerhafte Form mit einer schön geschwungenen Welle zu erhalten. Hat der Bart erst einmal eine gewisse Länge erreicht, werden Stylingprodukte wie Cremes oder Bartwachs unverzichtbar.

Auch die tägliche Wäsche ist notwendig und benötigt sehr viel Zeit. Hat der Zwirbelbart erst einmal seine gewünschte Länge erreicht, sind wie bei einer Haarfrisur verschiedene Gestaltungs- und Formungsmöglichkeiten gegeben um immer wieder mit einem neuen Style oder Look zu überraschen. Damit der Schnäuzer seine Wirkung nicht verliert, ist es notwendig, jegliche anderen Barthaare täglich zu entfernen.

 

Welche Rasur passt zu dir? Der große Vergleich 2015

Wir wollen herrausfinden welche Rasur die beste ist, deshalb haben wir uns mal jede angeschaut. Hier sind unsere Ergebnisse:

Die Trockenrasur kennt ja eigentlich jeder

Die Trockenrasur empfiehlt sich vor allem für Männer, welche ihren 3-Tage-Bart erhalten möchten. Wer auf eine glatte Gesichtshaut hinarbeitet sollte hier lieber die Nassrasur bevorzugen. Aber auch für die Formung bestehender Bartkunstwerke werden gerne elektrische Trimmer oder Konturenschneider verwendet. Ist die Grundform des Bartes erst einmal gegeben, ist das Nachrasieren in der Regel ein Kinderspiel. Auch für das Stutzen von Vollbärten oder Schnurrbärten wird die Trockenrasur unter Verwendung einer elektrischen Haar- oder Bartschneidemaschine bevorzugt. Das Trocken rasieren mit einem herkömmlichen Handrasierer sollte unbedingt unterlassen werden. Dies ruft nur Verletzungen und im schlimmsten Fall böse Entzündungen hervor.

Nassrasur hat man von Papa gelernt

rasierenDie Nassrasur wird vor allem dann angewandt, wenn die Gesichtshaut anschließend schön glatt und geschmeidig sein soll. Für eine gründliche Rasur ist das Verwenden von Rasierschaum oder Rasiergel unbedingt notwendig und vermeidet Verletzungen und Hautirritationen. Zudem sollte sich für die Rasur genügend Zeit genommen werden. Das Einwirken von Rasierschaum oder -gel ist dabei besonders wichtig. Es weicht die Haut etwas auf und die Barthaare stellen sich auf und lassen sich somit leichter und vor allem kürzer entfernen.

Eine schnelle und hektische Morgenrasur in Eile sollte vermieden werden, da sich bei empfindlicher Haut schnell Rötungen oder gar Entzündungen in Form von Pickeln bilden können. Um so langsamer man den Rasierer über die Haut gleiten lässt, desto sauberer wird zum Schluss auch das Ergebnis sein. Vor allem aber werden Schnittverletzungen vermieden. Wichtig ist auch der regelmäßige Wechsel der Rasierklinge. Unscharfe oder zu lange verwendete Klingen reißen gerne an den Haaren und verursachen so ebenfalls Entzündungen. In der Regel ist eine gute Rasierklinge bis zu zehn Rasuren nutzbar. Einwegrasierer dagegen sollten spätestens nach der zweiten Nutzung ersetzt werden. Regelmäßige Peelings entfernen abgestorbene Hautschuppen und befreit die Haut von Schmutz und Talg. Wer also eine besonders samtige und glatte Gesichtshaut erhalten möchte, darf auf die Pflege vor und nach der Rasur nicht verzichten.

Professionelle Rasuren durch Barbiere

barbierWie es für Frauen den Friseursalon gibt, gibt es auch für Männer spezielle Barbiere. Hier werden die Herren der Schöpfung professionell beraten und behandelt. Ein Barbier ist sehr geübt mit dem Rasiermesser und zaubert nach alter Schule jegliche Formen und Strukturen in den Bart. Barbershops werden meist von türkisch oder arabisch stämmigen Männern geführt, die das alte Kunsthandwerk Ihrer Vorfahren weiterführen. Im Handumdrehen formen und gestalten sie mit scharfen Rasiermessern jegliche Art von Bärten. Wer selbst versuchen möchte seine Gesichtsbehaarung mit solch einem Messer zu bearbeiten sollte sehr vorsichtig sein. Eine schwerwiegende Verletzung ist aufgrund der Größe und der Schärfe des Messers schnell zugefügt. Die Handhabung erfordert jahrelange Erfahrung und außerordentlich viel Übung.

Barbiere kennen sich mit der Struktur der verschiedenen Haartypen bestens aus und sind der perfekte Ansprechpartner für den Grundschnitt eines neuen Styles. Wer beispielsweise ein trendy gemustertes Kunstwerk für einen besonderen Anlass im Gesicht tragen möchte, sollte sich vertrauensvoll in die Hände eines Barbiers begeben und nicht selbst herumexperimentieren.

 

 

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