Wenn der Haarausfall zur Realität wird

Wenige Haare frühmorgens auf dem Kissen oder in der Haarbürste, deuten noch lange nicht auf einen Haarausfall hin. Das ist ganz normal und wird durch nachwachsende Haare ausgeglichen. Gehen aber Tag für Tag mehrere hundert Haare aus und das über einen längeren Zeitraum hinweg, dann spricht man von einem Haarausfall.

Arten von Haarausfall

Es gibt verschiedene Arten von Haarausfall, außerdem ist die Verlaufsform unterschiedlich. Richtiger Haarausfall führt früher oder später zur Kahlköpfigkeit, diese Art Ausfall der Haare nennt man auch Alopezie.

Weniger schlimm, wenn auch unangenehm ist der vorübergehende Haarausfall, hier wachsen die Haare von allein, zumindest größtenteils, wieder nach. Sind aber beschädigte oder zerstörte Haarwurzeln die Ursache, dann wird die Sache schon etwas komplizierter. Hier kann ein Nachwuchs der Haare unter Umständen ausgeschlossen werden.

 haarausfall

Ausfall der Haare verläuft bei den Geschlechtern verschieden. Bei Männern ist Haarausfall nicht selten genetisch bedingt. Mit zunehmenden Alter treten Geheimratsecken auf inklusive immer dünner werdenden Haaren. Oft führt das im Laufe der Jahre zu einer Glatze, so dass nur noch ein Haarkranz übrig bleibt.

Frauen können ebenfalls von Haarausfall betroffen sein, allerdings führt das in den seltensten Fällen zu einer Glatze. Stattdessen wird ihr Haar vor allem im Bereich des Scheitels immer dünner. Die Art Haarausfall (Alopezie) tritt häufig in den Wechseljahren auf, in wenigen Fällen sind auch im Teenageralter schon Anzeichen diesbezüglich zu bemerken.

Arten der Alopezie

Haarausfall kreisrund

Wenn münzgroße kahle Stellen am Kopf entstehen, handelt es sich um einen kreisrunden Haarausfall. Ursache ist wahrscheinlich eine Störung des Immunsystems. Diese seltene Form von Alopezie tritt häufig bei Kindern und Jugendlichen vermehrt auf, vor allem weibliche Personen sind davon betroffen.

Es können aber auch Erkrankungen der Haut , wie zum Beispiel der Katzenpilz, dafür verantwortlich sein, dass an besagten Stellen Haare ausfallen.

Mangelerscheinungen und andere Ursachen

Normal ist es, wenn mit zunehmenden Alter das Haar dünner und lichter wird. Das nennt man diffusen Haarausfall. Aber nicht nur zunehmendes Alter, sondern auch Eisenmangel oder eine Überfunktion oder Unterfunktion der Schilddrüse können hierfür verantwortlich sein, siehe www.apotheken-umschau.de/Schilddruesenunterfunktion/Schilddruesenunterfunktion-Symptome-11838_3.html. Ebenso können Medikamente sowie Infektionskrankheiten für dünner werdendes Haar sorgen. Stress oder Strahlentherapie hemmen ebenfalls den Haarwuchs, wobei bei Strahlentherapie die Haare nicht selten ganz ausfallen.

Ursachen, Behandlungsmethoden und Therapieformen

Auf dem Markt befinden sich unzählige Mittel gegen Haarausfall oder für das Haarwachstum, allerdings erscheint deren Wirksamkeit fraglich. Daher sollte vor Beginn einer Behandlung erst einmal abgeklärt werden, worin die Ursachen des Haarausfalls bestehen. Daher ist Ursachenforschung sehr wichtig, zumal es ein Universalmittel gegen Haarausfall sowieso nicht gibt.

Anlagebedingter Haarausfall ist die meistverbreiteste Form der Alopezie. Hier kann nur mittels einer ärztlichen Behandlung Erfolg eintreten. Entweder wird eine Hormonbehandlung, mehr dazu auf  www.endokrinologikum.com/fachbereiche/frauenheilkunde/wechseljahre/hormonbehandlung.html zu finden, verabreicht oder es erfolgt eine Eigenhaarverpflanzung. Eine Behandlung der Haarwurzeln kann ebenfalls von Nutzen sein.

noch-immer-volles-haar

Beim kreisrunden Haarausfall gehen die meisten Mediziner davon aus, dass es sich um eine Fehlreaktion des körpereigenen Immunsystems handelt. Statt dass das Immunsystem gefährliche Viren bekämpft, richtet sich dieses gegen die Haare des eigenen Körpers und verursacht dabei eine Entzündung in den Haarwurzeln. Dadurch wird der Haarwuchs beeinträchtigt und diese fallen aus. Da diese kreisrunden Haarausfälle oft auch bei Verwandten und in der eigenen Familie vorkommt, gehen viele Forscher davon aus, dass es sich um eine genetische Veranlagung handelt.

Diffuser Haarausfall kann viele Ursachen haben, bei der einen Form tritt der Verlust der Haare meist nach mehreren Wochen nach Beginn der Krankheit ein.

Im anderen Fall tritt dieser Fall bereits in der Anfangsphase ein, also schon nach wenigen Tagen. Das ist oft bei Chemotherapien der Fall.

In beiden dieser Art von Haarausfall wachsen die Haare oft nach erfolgreicher Behandlung wieder nach.

Auch wenn die Schilddrüse an einer Überfunktion oder einer Unterfunktion leidet, ist ein Haarausfall durchaus möglich. Während eine Schilddrüsenüberfunktion oft stumpfes und brüchiges Haar hervorruft, leidet der Betroffene bei einer Schilddrüsenunterfunktion neben Haarverlust auch an immer feiner werdendem Haarwuchs.

Auch Eisenmangel kann Alopezie hervorrufen. Eisenmangel entsteht durch einseitige Ernährung oder bei einem gesteigerten Blutverlust (Monatsblutungen). Dementsprechende eisenhaltige Nahrungsergänzungsmittel oder gesunde Ernährung durch Gemüse kann hier Abhilfe schaffen.

Weitere Gründe für auftretenden Haarausfall können Nährstoffmangel, Vergiftungen, Schwangerschaft, Störungen im Hormonhaushalt, Strahlentherapie, Hautkrankheiten sowie Stress und andere psychische Ursachen sein.

Behandlungsmethoden

Im Zweifel wo der Haarausfall herrührt, ist immer ein Arzt aufzusuchen. Erst nach gestellter Diagnose kann mit der Behandlung begonnen werden. Viele Experten raten zu Haarwuchsmitteln wie von Alpecin, wovon sie auf www.haarausfall.men/alpecin/ genaue Information zu den Produkten finden, die äußerlich einmassiert werden, so eine Massage regt die Durchblutung der Kopfhaut an und dies wiederum regt das Wachstum der Haare an. Auch koffeinhaltige Shampoos oder Haarwasser  wie von der Marke Nioxin oder www.haarausfall.men/nioxin/ können diesbezüglich von Vorteil sein.

Zu den empfohlenen Naturmitteln zählt unter anderem Kieselerde, diese über einen längeren Zeitraum eingenommen, wirkt sich günstig auf das Wachstum der Haare aus. Kieselerde versorgt die Körperzellen mit notwendigen Mineralien die für kräftige Nägel und gesunde Haare wichtig sind.

Eine weitere Möglichkeit ist eine Kortisonbehandlung. Hier wird über einen längeren Zeitraum in regelmäßigen Abständen Kortison in die kahlen Stellen gespritzt. Oft wachsen dann an den betroffenen Stellen wieder Haare nach. Eine Therapie mit Kortison darf nur unter ärztlicher Aufsicht durchgeführt werden da eventuell unangenehme Nebenwirkungen auftreten könnten.

Es gibt noch mehrere Möglichkeiten von Behandlungen bezüglich Haarausfall. Unter anderem sind das eine spezielle Hormonbehandlung, Einnahme von Zinktabletten oder eine ambulante Therapie bei einem Psychologen.

Eine psychologische Behandlung ist anzuraten, wenn Haarausfall zum Beispiel durch Stress hervorgerufen wird.

Fazit: Die Möglichkeiten gegen Haarausfall vorzugehen sind sehr zahlreich. Trotzdem sollte immer vor Beginn einer solchen Behandlung ein Arzt um Rat gefragt werden. Oft führen schon einfache Behandlungen mit herkömmlichen Hausmitteln zum Erfolg, oft ist ärztliche Hilfe vonnöten.

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